Asphaltieren bei hochsommerlichen Temperaturen

03. Juli 2019

A 42 Ge

Vor der Ausfahrt Gelsenkirchen-Zentrum der A42 waren am Montag zwei Asphaltkolonnen, HWB und ARGE-Partner, mit jeweils vier Großgeräten im Einsatz und trugen den Asphalt auf.


Bei den hochsommerlichen Temperaturen und bei gleichzeitiger Hitzeabgabe des frisch eingebauten Asphalts war das eine harte Belastungsprobe für unsere Kollegen der Asphaltkolonnen und der Zulieferer. Über dem kochenden Asphalt erreicht die Lufttemperatur 90 Grad. Viele Liter Wasser trinken und ausreichender Sonnenschutz waren ein Muss.
 
Die 180 Laster mit Thermomulden rollten dicht hintereinander her, um die heiße Fracht in die Wanne des Beschickers abzukippen. So wurden bis zu 4.700 Tonnen Asphalt eingebaut.
Insgesamt werden auf dem 5,5 Kilometer langen Bauabschnitt zwischen Essen- Altenessen und Gelsenkirchen-Zentrum 120.000 Tonnen Asphalt eingebaut.

Außerdem beinhaltet der Auftrag des Landesbetrieb Straßen NRW, den HWB in einer Arbeitsgemeinschaft mit einem externen Partner ausführt, die Sanierung von 15 Bauwerken sowie das Verlegen von 6.000 Metern Kabel. Eine technische und logistische Herausforderung der Arge: Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens sowie die vielen zu sanierenden Bauwerke wurde das Baufeld in viele kleine Bauabschnitte unterteilt.
 
Das Teilstück soll Mitte 2020 fertiggestellt werden.
Voraussichtlich am Wochenende (Ende 29. KW) soll die Anschlussstelle GE-Zentrum in Fahrtrichtung Dortmund für den Verkehr wieder freigegeben werden.
 
Lesen Sie mehr über die Arbeiten auf der A42
in dem Zeitungsbericht der WAZ vom 02.07.2019 (Urheber).

A42 GE

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.

Sowie auf den Seiten des Landesbetrieb Straßenbau NRW:
https://www.strassen.nrw.de/de/projekte/a42/sanierung-zwischen-essen-nord-und-gelsenkirchen-zentrum.html